Apoptose Labor-Kompaktkurs
Zielgruppe
Technische und wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit soliden Grundkenntnissen in Zellbiologie
Inhalte/Lernziele
Im adulten Organismus ist die Proliferation und Elimination von Zellen sorgfältig ausbalanciert: Ausgemusterte und funktionsgestörte, aber auch infizierte und entartete Zellen werden eliminiert und durch neue ersetzt, wobei die Gesamtzahl an Zellen weitgehend konstant bleibt. Dabei ist der zufällige Zelltod, die Nekrose, eher die Ausnahme denn die Regel; eher überwiegt der programmierte Zelltod, kurz Apoptose. Viele Krankheiten, z. B. Krebserkrankungen, werden durch eine Störung der Apoptose hervorgerufen. Um neue Therapieansätze entwickeln zu können, ist die Untersuchung apoptotischer Prozesse sowie die Differenzierung zwischen Apoptose und Nekrose unumgänglich. In diesem Kurs werden gängige Methoden, die eine schnelle und zuverlässige Apoptose-Detektion sowie eine Differenzierung zwischen Apoptose und Nekrose erlauben, vorgestellt und angewendet. Parallel zum experimentellen Teil werden die verschiedenen Formen des Zelltodes und deren morphologische Charakteristika erörtert sowie ein Überblick über die Bedeutung und Regulationsmechanismen der Apoptose und die zentralen Elemente der Apoptose-Signalkaskade gegeben.
Themenschwerpunkte
Methoden zur Apoptoseidentifizierung, Abgrenzung Apoptose/Nekrose, Regulationsmechanismen, Apoptose-Signalkaskade