Immunologie

Herstellung monoklonaler Antikörper

Zielgruppe

Technische und wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die neue ELISA-Verfahren in ihrem Labor etablieren und optimieren oder im Rahmen von F&E zu einem verkaufsfertigen Produkt weiterentwickeln möchten

Inhalte/Lernziele

Die Herstellung monoklonaler Antikörper beruht auf der Verschmelzung von Antikörper-produzierenden B-Zellen mit Zellen einer Myelom-Zelllinie, wodurch hybride Zellen entstehen, die unbegrenzt Antikörper einer bestimmten Spezifität produzieren (Hybridom-Technik). Um Antikörper gegen ein definiertes Antigen zu erhalten, werden Mäuse mit dem entsprechenden Antigen immunisiert und die B-Lymphozyten aus Milz, Lymphknoten oder peripherem Blut mit Myelomzellen fusioniert. Die so entstandenen Hybridome produzieren jeweils nur einen Antikörper bestimmter Spezifität. Um Klone zu detektieren, die Antikörper gegen das gewünschte Antigen produzieren, müssen oftmals mehrere Tausend Hybridom-Klone auf ihre Bindungsfähigkeit getestet werden. Für dieses Screening werden zumeist ELISA-Tests eingesetzt. In diesem Kurs werden folgende Punkte behandelt:

  • Immunisierung
  • Antigene und Adjuvantien
  • Kultur von Myelomzellen
  • Fusionstechnik und Fusionspartner
  • Selektionsmedien
  • Screening der Hybride

Themenschwerpunkte

Hybridom-Technik, polyklonale- und monoklonale Antikörper, Myelomzellen, Immunisierung, Screening

Theorie

Termine

PA-5109
 21.02. - 22.02.2008

Kursbeginn (am ersten Tag) 10:00 Uhr

Kursende (am letzten Tag) 16:00 Uhr

Teilnehmerzahl

Um ein optimales Lernklima zu gewährleisten, ist die Teilnehmerzahl auf maximal 8 Personen begrenzt.

Teilnahmegebühr

Die Teilnahmegebühr beträgt für den zweitägigen Kurs 575,- € (zzgl. MwSt.)

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