Immunchemische Färbemethoden
Zielgruppe
Technische und wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit soliden Grundkenntnissen in der Zellkultur und Molekularbiologie
Inhalte/Lernziele
In der Immunhistochemie nutzt man die Spezifität von Antikörpern, um die Verteilung von bestimmten Antigenen am histologischen Schnitt oder in der Zelle sichtbar zu machen. Dazu eignen sich besonders Antigene, die spezifisch nur in bestimmten Zelltypen oder nur in bestimmten Geweben auftreten. Themen dieses Kurses sind die Gewebeverarbeitung (Zellen, Paraffin und Gefrierschnitte), Fixierung und Entparaffinierung der Gewebe, Antigendemaskierung, Grundlagen der Immunchemie (Antikörperverdünnung, -inkubation, -stabilität, -kreuzreaktivität etc.) und verschiedene Färbemethoden (Fluoreszenztechnik und enzymatische Färbung mit Chromogenen). Probleme wie Hintergrundfärbung, Einsatz von Kontrollen und falsch/positive Resultate werden im Trouble Shooting besprochen.
Themenschwerpunkte
Herstellung der Präparate, Fixierung, Immunfluoreszenz, Enzymatische Färbung, Trouble Shooting