In situ Hybridisierung
Zielgruppe
Technische und wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit soliden Grundkenntnissen in der Molekular- und Zellbiologie
Inhalte/Lernziele
Die in situ-Hybridisierung ist ein Verfahren, mit welchem RNA und DNA in Geweben, Zellen, Zellkernen oder Chromosomen sichtbar gemacht werden können. Dies ermöglicht nicht nur eine genaue Ortsbestimmung oder die Analyse der Verteilung z.B. der mRNA und somit Rückschlüsse auf die Aktivität eines Gens, sondern auch eine Abschätzung der Expression von Nukleinsäuren in Zellen oder Geweben. Die Teilnehmer werden in der Theorie die DNA- und RNA-in-situ-Hybridiserung und deren Vor- und Nachteile kennenlernen, es wird die Sonden-Herstellung und -Markierung besprochen, sowie die verschiedenen Varianten der ISH. Hierzu gehören auch die chromogene- (CISH) und die Fluoreszenz-in-situ-Hybridisierung (FISH). Im praktischen Teil wird durch FISH Sonden-Technik am Paraffinschnitt die Expression von zwei verschiedenen Genen in einer Zelle nachgewiesen.
Themenschwerpunkte
DNA und RNA in situ Hybridisierung, FISH, Sonden-Technik, Trouble Shooting