Nanomodifizierte Oberflächen in der Zellkultur
Zielgruppe
Technische Assistenten und wissenschaftliche Mitarbeiter aus dem Bereich Zellkultur und Biomaterial Forschung, die sich über die Einsatzmöglichkeiten nanotechnologischer Oberflächenmodifikationen in der Zellkultur informieren möchten; Voraussetzung sind Grundkenntnisse in der Zellkultur
Inhalte/Lernziele
Herkömmliche Zellkultursysteme in der Zellkulturflasche bzw. Petrischale stoßen aufgrund der dort verwendeten Oberflächenstruktur häufig an Grenzen, die eine Kultivierung bestimmter Zellen erschweren bzw. unter Umständen verhindern. Durch die Anwendung innovativer Oberflächenmodifikationen mittels Nanotechnologie lassen sich die Kulturbedingungen für solche anspruchsvollen Zellkultursysteme verbessern. Darüberhinaus ermöglicht diese Technologie Bioverträglichkeitsuntersuchungen auf zellulärer Ebene.
In diesem Seminar erhalten Sie zunächst eine Einführung in die Grundlagen zur Nanomodifikation von Zellkulturoberflächen sowie anschließend, anhand von Praxisbeispielen, einen Überblick über die derzeitigen Anwendungen sowie einen Ausblick auf die in Zukunft denkbaren Anwendungen:
- Grundlagen der Oberflächeninteraktion in herkömmlichen Zellkultursystemen
- Beeinflussung der Zell-Oberflächeninteraktion durch Nanomodifikation
- Kriterien für die Bioverträglichkeit/Biokompatibilität
- Herstellung bioverträglicher Oberflächen
- Extrazellulärer Matrix-Ersatz
- Modifizierte Oberflächen im HTS
- Einsatzmöglichkeiten in der regenerativen Medizin
- Innovationspotential im Tissue Engineering
Themenschwerpunkte
Zellkultur-Oberflächen, Nanomodifikation von Oberflächen, Bioverträglichkeit, Tissue Engineering