Oxidativer Stress
Zielgruppe
Technische und wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit soliden Grundkenntnissen in Zellkultur und Zellbiologie
Inhalte/Lernziele
Zellulärer "oxidativer Stress" resultiert aus einem Ungleichgewicht zwischen der Erzeugung reaktiver Sauerstoffspezies (ROS) und der Konzentration zellulärer Schutzmoleküle (Antioxidanzien). Eine mögliche Folge ist die oxidative Schädigung zellulärer Bestandteile, die zum Zelltod führen kann. Ziele des Kurses sind die Vermittlung theoretischer Grundlagen zur Biochemie von oxidativem Stress sowie im Praxisteil die Einführung in die biochemischen Messmethoden. In Theorie und Praxis sollen behandelt werden:
- Entstehung reaktiver Sauerstoffspezies
- Metabolische Erzeugung von ROS
- Bildung von ROS unter dem Einfluß exogener Noxen
- Experimentelle Erzeugung von ROS zum Zweck der Analyse zellulärer Reaktionen
- Methoden zur Bestimmung zellulär gebildeter reaktiver Sauerstoffspezies
- Wirkmechanismen und Reaktivität von ROS: oxidative Zellschädigung Antioxidanzien und antioxidative Strategien
- Biochemie des Glutathions und Methoden zur Glutathionbestimmung
- Einsatz enzymatischer und nicht-enzymatischer Antioxidanzien in der Zellkultur
Themenschwerpunkte
Biochemie von oxidativem Stress, Analyse von oxidativem Stress in kultivierten Zellen auf Ebene der ROS Bildung, zellulärer Schutzmechanismen sowie oxidativer Schädigung zellulärer Zielstrukturen