Southern Blot Labor-Kompaktkurs
Zielgruppe
Technische und wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit soliden Grundkenntnissen in der Molekularbiologie
Inhalte/Lernziele
Einzelne DNA-Sequenzen aus einem komplexen DNA-Gemisch können mittels spezifisch markierter DNA-Sonden nachgewiesen werden. Die Trennung der DNA erfolgt dabei mittels Agarose-Gelelektrophorese. Um die nachzuweisende DNA einer komplementären DNA-Sonde zugänglich zu machen, muss die elektrophoretisch aufgetrennte DNA auf eine spezielle Nylon- oder Nitrozellulosemembran transferiert werden. Dies geschieht mit Hilfe eines aufwärts gerichteten Kapillarflusses. Der so entstandene DNA-Abdruck auf der Membran entspricht genau dem ursprünglichen DNA-Bandenmuster im Gel. Danach erfolgt die Bindung spezifischer Sonden (Southern-Hybridisierung). Komplementär an der DNA gebundene Sonden werden anschließend durch Aktivierung einer Chemilumineszenzreaktion nachweisbar. Am Ende des Kurses sollen die Teilnehmer Anwendungsgebiete und Möglichkeiten der Methode kennen. Außerdem sollen sie in der Lage sein, Southern Blot Hybridisierungen selbstständig durchzuführen. Dabei werden sie auch lernen, Ergebnisse zu beurteilen sowie Probleme und Schwierigkeiten zu erkennen und zu lösen.
Themenschwerpunkte
Strategien zur Planung von geeigneten Sonden, Sondensynthese und Vorbereitung, Agarose-Gelelektrophorese, Southern und Slot Blot, Sondenhybridisierung, Detektion mittels Chemilumineszenz-Reaktion, Stripping der Sonden, Trouble Shooting