Western Blot Labor-Kompaktkurs
Zielgruppe
Technische und wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit soliden Grundkenntnissen in der Molekularbiologie
Inhalte/Lernziele
Einzelkomponenten eines komplexen Proteingemisches können durch Antikörper spezifisch und hochempfindlich nachgewiesen werden. Die Trennung der Proteine erfolgt dabei durch die SDS-Polyacrylamid-Gelelektrophorese. Solange jedoch die Proteine in der Gelmatrix sind, sind sie für die großen Antikörpermoleküle unzugänglich. Daher werden die Proteine aus dem Gel auf eine dünne Membran übertragen (Western Blot). Es entsteht ein getreuer Abdruck des Proteinmusters auf der Membran. Jetzt können spezifische Antikörper an das gesuchte Protein binden. Der Nachweis des zu detektierenden Proteins erfolgt durch eine Farb- oder Chemilumineszenz-Reaktion. Am Ende des Kurses sollen die Teilnehmer die Vor- und Nachteile über die verschiedenen Möglichkeiten des Immunoblottings sowie unterschiedlicher Detektionsverfahren kennen und anwenden können.
Themenschwerpunkte
Probenvorbereitung, SDS-Polyacrylamid Gelelektrophorese, Wet- und Semidry Blotting, Wahl des Erst- und Zweitantikörpers, Detektion mittels Farb- und Chemilumineszenz-Reaktion, Trouble Shooting