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Der Begriff Proteomics umfasst die Erforschung des Proteoms, d.h. der Gesamtheit aller in einer Zelle oder einem Lebewesen exprimierten Proteine. Kritisch für ein aussagekräftiges Ergebnis in der Proteomforschung ist eine gezielte Probenvorbereitung. Ziel des Kurses ist daher die Vermittlung unterschiedlicher Techniken der Probenvorbereitung für die Proteomanalyse und das Erlernen der verschiedenen Grundoperationen zur reproduzierbaren Aufarbeitung von Proteinproben aus Körperflüssigkeiten, Zellkulturen, Bakterien, Hefen und Geweben. Weiterhin werden die Voraussetzungen für Techniken zur Identifikation von Protein-Interaktionen diskutiert.
Im Kurs werden Ihnen u.a. folgende Kenntnisse intensiv vermittelt:
Technische und wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit soliden Grundkenntnissen in der Molekularbiologie und Zellbiologie.
Dr. Gisela Lättig studierte Chemie mit Schwerpunkt Biochemie an der Carl-von-Ossietzky-Universität in Oldenburg. Von 1998 bis 2003 war sie Mitarbeiterin in einer strukturbiologisch ausgerichteten Arbeitsgruppe am MDC in Berlin und beschäftigte sich mit der Expression, Reinigung und Analyse von Proteinen. Sie promovierte am gleichen Institut über das Thema der Einschleusung von Peptiden und Proteinen in lebende Zellen und klärt seit 2008 als Post-Doc den Einfluss von antiproliferativ wirkenden Peptiden auf die Lokalisation von Proteinen der DNA-Replikations-Maschinerie auf.
Protein- und Peptidanalytik mit MALDI-TOF MS, Western Blot Labor-Kompaktkurs
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