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OECD Guidelines und REACH-Richtlinien für Hautmodelle

Inhalte & Lernziele

In vitro Hautmodelle werden als Alternativen zu Tierversuchen bereits von der kosmetischen und chemischen Industrie eingesetzt, um die korrosive und/oder irritative Wirkung von Chemikalien zu testen. Für beide Tests existieren validierte OECD Protokolle und validierte Hautmodelle sind kommerziell verfügbar. Weitere Hauttests, wie der Hautsensibilisierungstest, sind derzeit im Validierungsprozess. Ebenso werden Hautmodelle im Rahmen der Chemikalienverordnung (REACH) zur Erfassung toxischer Effekte genutzt. In diesem Kurs lernen Sie die Anforderungen und Richtlinien kennen, die Sie brauchen, um Hautmodelle in diesen Bereichen erfolgreich in Ihrem Labor einsetzen zu können.
 

In diesem Theoriekurs werden u.a. folgende Themen behandelt:

  • REACH und Hautmodelle
  • OECD Guidelines (Hautkorrosion OECD TG 431 / Hautirritation OECD TG 439)
  • Zukünftige OECD Guideline (Hautsensibilisierung)
  • Validierte Hautmodelle

Zielgruppe

Technische und wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit soliden Grundkenntnissen in Zellkultur und Zellbiologie sowie praktischer Erfahrung.

Dozent

Dr. Peter Frost studierte an der Universität Bonn Biologie und promovierte am Institut für Mikrobiologie und Biotechnologie. Danach war er für diverse Life-Science Unternehmen in den Bereichen Sales und Marketing tätig. 3D-Zellkultursysteme (3D-Hautmodelle, 3D-Lebersysteme bis hin zu 3D-Tumormodellen) für in vitro und präklinische Anwendungen stellen seit 2003 einen Schwerpunkt seiner beruflichen Tätigkeit dar. Seit 2009 berät er mit seinem Unternehmen FROST LIFESCIENCE Start-up Unternehmen in den Bereichen Sales und Marketing.

Empfohlene Aufbaukurse

Hautmodelle