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Blut-Hirn-Schranke-Modelle

Inhalte & Lernziele

Die Blut-Hirn-Schranke ist eine dynamische Nahtstelle zwischen Blut und Gehirn. Sie versorgt das Gehirn mit Nährstoffen, reguliert die für eine optimale Funktion notwendige Homöostase und schützt das Gehirn vor toxischen Substanzen. Die Blut-Hirn-Schranke wird von den mikrovaskulären Endothelzellen der zerebralen Kapillaren gebildet. Um die Permeabilität von Therapeutika über die Blut-Hirn-Schranke bestimmen zu können oder ihre Funktionsweise zu analysieren sind robuste in vitro Systeme notwendig. In diesem Kurs lernen Sie die Funktionsweise und Handhabung eines solchen Blut-Hirn-Schranke in vitro Modells kennen.

Der theoretische Kursteil besteht aus:

  • Aufbau und Funktion der Blut-Hirn-Schranke
  • Bestehende in vitro Blut-Hirn-Schranke-Modelle
  • Anforderungen an ein Blut-Hirn-Schranke-Modell in Forschung und Entwicklung (z.B. Dichte)

In der Praxis bestehen folgende Themenschwerpunkte:

  • Isolierung und Kultivierung von mikrovaskulären Gehirnendothelzellen
  • Herstellung eines Mono- und Co-Kultur Blut-Hirn-Schranke Modells
  • Messung der Dichtigkeit im Blut-Hirn-Schranke-Modell
  • Trouble shooting

Zielgruppe

Technische und wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit guten Grundkenntnissen in Zellbiologie und Zellkultur.

Dozent

Dr. Bernhard Pelzer studierte in Tübingen Biologie und promovierte anschließend an der Technischen Universität in Darmstadt. Von 2001 bis 2005 war er Leiter der Zellkultur-Abteilung bei der Firma Esplora und hat dort ein porcines Blut-Hirn-Schranke-Modell entwickelt. Seit Juni 2005 ist er bei der PromoCell GmbH für Forschung und Entwicklung im Bereich Primäre Zellkultur verantwortlich.