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In situ Hybridisierung

Inhalte & Lernziele

Mittels in situ Hybridisierung kann RNA und DNA in Geweben, Zellen, Zellkernen oder Chromosomen sichtbar gemacht werden. Dies ermöglicht zum einen eine genaue Ortsbestimmung bzw. Analyse der Verteilung der RNA bzw. DNA, zum anderen auch eine Abschätzung der Expression in Zellen und Geweben. Neben der Forschung spielt die in situ Hybridisierung auch in der Diagnostik eine immer wichtigere Rolle.

In diesem Kurs werden die Grundlagen der in situ Hybridisierung, die zahlreichen Varianten und Modifikationsmöglichkeiten vermittelt, die je nach Material notwendig sind, um eine qualitativ hochwertige in situ Hybridisierung im Labor zu etablieren.

Im theoretischen Teil werden u.a. folgende Themen behandelt:

  • Grundlagen der in situ Hybridisierung (DNA/RNA)
  • Herstellung der Präparate
  • Sondenherstellung und Markierung
  • Nachweis und Detektionssysteme
  • Radioaktive Markierung
  • Fluoreszenz in situ Hybridisierung (FISH)
  • Chromogene in situ Hybridisierung (CISH)
  • Vorgehen und Modifizierungsmöglichkeiten
  • Trouble shooting

Der praktische Teil umfasst die Analyse von zwei Genen mittels FISH an in Paraffin eingebettetem Material.

Zielgruppe

Technische und wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Grundkenntnissen in der Molekularbiologie und Zellbiologie.

Dozent

Sabine Koch machte eine Ausbildung zur medizinisch-technischen Assistentin an der MTA Schule in Marburg. Neben klinischer Chemie und Hämatologie war sie hauptsächlich in der Mikrobiologie und der histologischen Forschung tätig. 1995 bis 1996 absolvierte sie den Fernstudiengang zum Fachlehrer an der Akademie für Lehrkräfte im Gesundheitswesen in Karlsruhe. Seit 1998 ist sie am Institut für Pathologie am Universitätsklinikum Marburg als wissenschaftliche Hilfskraft in der Forschung, mit den Schwerpunkten Immunhistochemie/in-situ-Hybridiserung, Molekularbiologie, Proteinchemie und Zellkultur tätig.