Programm
 
 

Dendritische Zellen

Inhalte & Lernziele

Dendritische Zellen sind die wichtigsten stimulatorischen Zellen des Immunsystems und besitzen darüber hinaus die Fähigkeit die Immmunantwort zu unterdrücken. In diesem Kurs werden Sie zunächst theoretische Kenntnisse über den Ursprung dieser Zellen, die verschiedenen Subpopulationen sowie Einsatzgebiete in Forschung und Klinik erlangen. Diskutiert wird beispielsweise die potentielle Verwendung von dendritischen Zellen in der Krebsbehandlung oder als immunsuppressive Zellen zur Unterdrückung der Abstoßungsreaktion in der Organtransplantation. Im praktischen Teil werden Sie selbst dendritische Zellen mit einem ausführlichen Protokoll isolieren. Dabei lernen Sie viele Tipps und Tricks und können kritische Punkte dieser Technik diskutieren.

Im theoretischen Teil werden folgende Themen behandelt:

  • Biologie dendritischer Zellen
  • Dendritische Zellen in der Krebstherapie
  • Dendritische Zellen in der Therapie von Autoimmun-Erkrankungen
  • Dendritische Zellen in der Organtransplantation

Der Praxisteil umfasst:

  • Gewinnung von Monozyten aus humanem Blut
  • Induktion der Differenzierung zu dendritischen Zellen
  • Morphologie dendritischer Zellen im Lichtmikroskop
  • Kontrolle dendritischer Zellen in Kultur
  • Qualitätskontrolle dendritischer Zellen

Am Ende des Kurses sind Sie in der Lage dendritische Zellen selbst zu isolieren und haben Ihr Wissen über diese Zellen wesentlich erweitert.

Zielgruppe

Technische und wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die dendritische Zellen generieren und ihr praktisches und theoretisches Wissen auf diesem Gebiet erweitern möchten.

Dozent

Prof. Peter Terness ist Arzt und Professor für Immunologie an der Universität Heidelberg. Nach dem Medizinstudium und Ausbildung zum Facharzt für Innere Medizin hat er sich dem Studium der Immunologie zugewandt. Er habilitierte an der Universität Heidelberg und leitet dort (im Otto Meyerhof Zentrum) ein Labor für experimentelle Transplantationsimmunologie. Ein Hauptpunkt seiner Forschungsarbeit ist die Toleranz-Induktion in der Organtransplantation.