Primärkultur aus Tumorgewebe
Inhalte & Lernziele
Seit der Charakterisierung der ersten humanen Tumorzelllinie, HeLa (1952), sind unzählige Zelllinien etabliert worden. Heute ist ein breites Spektrum an Tumorzellen in Zellbanken verfügbar. In diesem Kurs erlernen und trainieren Sie grundlegende Techniken für die Arbeit mit bereits etablierten, kontinuierlich wachsenden Tumorzelllinien. Außerdem lernen Sie die Methoden zum erfolgreichen Ansetzen von Primärkulturen aus Tumor-Gewebe, um daraus neue Zelllinien oder kontinuierliche Zelllinien zu entwickeln. Auf Methoden zur Trennung der Tumorzellen von unerwünschten Fibroblasten, Methoden der Charakterisierung und der Kryokonservierung wird detailliert eingegangen.
Der Praxisteil umfasst:
- Kultivierung von adhärenten Tumorzelllinien
- Primärkultur aus Tumorgewebe
Zielgruppe
Technische und wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Grundkenntnissen in der Zellkultur.
Dozent
A.o. Prof. Dr. Roswitha Pfragner studierte in Wien Biologie und
promovierte am Institut für Tumorbiologie/Krebsforschung. Sie arbeitete
am Institut für Histologie und Embryologie der Universität Graz auf dem
Gebiet der Tumorzellbiologie. Von 1972 bis 1975 war sie Laborleiterin für
Zellkultur am Sandoz Forschungsinstitut Wien (heute Novartis). Sie
begründete die Abteilung für Zellkultur am Institut für Pathophysiologie
der Medizinischen Universität Graz und habilitierte sich für das Fach
Pathophysiologie. Ihre Forschungsschwerpunkte sind die Multiple
Endokrine Neoplasie, Drug Resistance, Apoptose und die Etablierung
von Tumorzelllinien. Sie publizierte das Methodenbuch „Culture of
Human Tumor Cells“.
Theorie und Praxis
Termine
| PA2111 | 13.11. - 14.11.2012 |
Kursbeginn (am ersten Tag)
09:00 Uhr
Kursende (am letzten Tag)
ca. 15:30 Uhr
Teilnehmerzahl
Um ein optimales Lernklima zu gewährleisten, ist die Teilnehmerzahl auf
maximal 8 Personen begrenzt.
Teilnahmegebühr
Die Teilnahmegebühr beträgt für den zweitägigen Kurs
679,- € (zzgl. MwSt.)