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Signaltransduktion

Inhalte & Lernziele

Wie kommt Information von der Außenseite der Zelle in den Zellkern und auf welche Weise wird dort nach einem externen Stimulus das Genexpressions-Programm verändert? Die Hauptprobleme dabei sind, dass die Membran für die meisten Substanzen semi-permeabel ist, die Distanz zwischen Membran und Nukleus überbrückt werden muss und die richtigen Gene gleichzeitig reguliert werden müssen.

Um diese Fragen zu klären, werden im Kurs folgende Themen bearbeitet:

  • Bedeutung und Prinzipien der Signaltransduktion
  • Intrazelluläre Rezeptoren und Membranrezeptoren
  • Aktivierungs-Mechanismen
  • Second messenger und ihre Effektorenzyme
  • Rezeptortyrosinkinasen und G-Protein-gekoppelte Rezeptoren
  • Zytoplasmatische Proteinkinasen und -phosphatasen
  • Signal-Module (SH2-Domänen etc.)
  • Ausgewählte Signaltransduktionswege (Ras/Raf-MAP-Kinase-Weg, JAK/STAT-Weg, TGF-beta-Weg)
  • Zellzyklus, Apoptose
  • Fehlerhafte Signaltransduktion und Krankheiten
  • Neue Therapieansätze („Signaltransduktionstherapie“)
  • Methoden zur Untersuchung der Signaltransduktion
  • Trouble shooting

Zielgruppe

Technische und wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit soliden Grundkenntnissen in der Zellbiologie.

Dozent

Prof. Dr. Dr. Karlheinz Friedrich hat in Bonn und Köln studiert und am Max-Planck-Institut für Biochemie in Martinsried promoviert. Anschließend war er Post-Doc am EMBL in Heidelberg und hat in Würzburg habilitiert. Seit 2000 ist er Leiter der Arbeitsgruppe „Signaltransduktion“ am Institut für Biochemie des Universitätsklinikums Jena. Außerdem ist er Mitgründer und Vorstandsmitglied der Gesellschaft für Signaltransduktion (Signal Transduction Society; STS).

Empfohlene Aufbaukurse

Lipid Rafts, Apoptose Labor-Kompaktkurs, Zellviabilitäts-, Proliferations- und Toxizitätstests