Programm
 
 

Fluoreszenzmikroskopie lebender Zellen

Inhalte & Lernziele

Dieser Kurs vermittelt Ihnen das notwendige Hintergrundwissen für den sicheren Umgang mit Fluoreszenzmikroskopen zur Beobachtung lebender Zellen. Sie lernen, aus der Vielzahl der Filtersätze den richtigen für Ihre Anwendung auszuwählen, die Fluoreszenzlampe auszutauschen und die Beleuchtung zu justieren. Nach diesem Kurs sind Sie in der Lage, das Fluoreszenzmikroskop optimal einzusetzen, um mehr Informationen von Ihrem Präparat zu erhalten und gleichzeitig die Belastung des Präparats zu reduzieren.

Im theoretischen Teil werden u.a. folgende Themen behandelt:

  • Grundlagen der Fluoreszenzmikroskopie
  • Aufbau des Fluoreszenzmikroskops
  • Fluoreszenzfilter, Objektive und Lichtquellen
  • Die richtige Wahl der Fluoreszenzfilter bei Mehrfachfluoreszenzfärbungen
  • Geeignete Laborartikel und Oberflächen
  • Färbe- und Markierungsverfahren lebender Zellen
  • Analysemethoden unter Aufrechterhaltung der physiologischen Bedingungen

Der Praxisteil umfasst:

  • Handhabung des Fluoreszenzmikroskops
  • Richtiger Einsatz von Fluoreszenzfiltern und Objektiven
  • Optimale Einstellung des Fluoreszenzmikroskops zur Beobachtung lebender Zellen
  • Die richtige Wahl der Fluoreszenzfilter bei Mehrfachfluoreszenzfärbungen
  • Färbung lebender Zellen
  • Beobachtung von Bleaching Effekten
  • Lebendzellanalyse

Zielgruppe

Technische und wissenschaftliche Mitarbeiter/-innen, die ihre Kenntnisse im Bereich der Fluoreszenzmikroskopie und Lebendzellanalyse vertiefen möchten.

Dozent

Priv.-Doz. Dr. Rüdiger Arnold studierte Biologie in Gießen und arbeitete danach als Postdoktorand am Max-Plank-Institut für Physiologie und Klinische Forschung in Bad Nauheim. Im Anschluss wechselte er ins Deutsche Krebsforschungszentrum und habilitierte an der Medizinischen Fakultät der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg im Fach Immunologie. Dort beschäftigte er sich mit der Aktivierung, Differenzierung und Apoptose in Leukozyten und bei Lymphomen. Von 2011 bis 2015 leitete er das Schülerforschungslabor des Heidelberger Life-Science Lab am Deutschen Krebsforschungszentrum. Gegenwärtig ​lehrt er an der Universität Heidelberg und ist ​als Dozent ​bei biowissenschaftlichen Weiterbildungsprogrammen tätig.



Dr. Gisela Lättig studierte Chemie mit Schwerpunkt Biochemie an der Carl-von-Ossietzky-Universität in Oldenburg. Von 1998 bis 2003 war sie Mitarbeiterin der Strukturbiologiearbeitsgruppe am Max-Delbrück-Centrum (MDC) in Berlin und beschäftigte sich mit der Expression, Reinigung und Analyse von Proteinen. Sie promovierte am MDC über die Einschleusung von Peptiden und Proteinen in lebende Zellen und arbeitete ab 2008 als Post-Doc an der Erforschung des Einflusses von antiproliferativ wirkenden Peptiden auf die Lokalisation von Proteinen der DNA-Replikations-Maschinerie. Seit 2009 untersucht sie den Einfluss von Proteinen bei Stress oder nach oxidativer Schädigung von Neuronen an der Charité in Berlin.

Empfohlene Aufbaukurse

Licht- und Fluoreszenzmikroskopie BasiskursImmunzytochemie und fluoreszente Lebendzellmarker in Zellkulturen